Artikel veröffentlicht am Mittwoch, 06.02.2013

Die „Kleine Kommission Dritte Welt“ zu Gast in Landsmeer

Die gemeinsame Entwicklungshilfe ist ein fast 40 Jahre altes Gemeinschaftsprojekt der Partnerstädte Bergneustadt, Landsmeer und Châtenay-Malabry.
Die „Kleine Kommission Dritte Welt“ zu Gast in LandsmeerZiel dieses Projektes ist es, Spendengelder zu sammeln und damit nahezu ausschließlich Projekte in Afrika zu unterstützen, deren erstes Ziel die Hilfe zur Selbsthilfe ist.

Alle drei Jahre darf eine der Partnerstädte ein Projekt auswählen, welches die finanzielle Hilfe erhalten soll. Die letzten drei Jahre wurde ein Projekt der Bergneustädter im Senegal gefördert.  Da dieses nun abgeschlossen werden konnte, war es an Landsmeer, ein neues Projekt vorzustellen. 

Aus diesem Anlass sind die Mitglieder der „Kleinen Kommission“ Erhard Dösseler (SPD), Sylvia Thamm (CDU) und ich gemeinsam nach Landsmeer gefahren.

Wir wurden dort sehr herzlich empfangen und trafen bald auch die französischen Vertreter.

In einem gemeinsamen Gespräch (welches in insgesamt vier Sprachen geführt wurde) wurde aus Bergneustadt berichtet, was in der Vergangenheit passiert ist und es wurde das neue Projekt vorgestellt. 

Unterstützt wird nun für drei Jahre das Dorf „Nositha“ in der südafrikanischen Provinz Natal. In Nositha leben ca. 3.500 Einwohner. Ca. 70 % sind arbeitslos. HIV ist dort ebenfalls ein sehr großes Problem. Auf Grund der fast nicht vorhandenen sanitären Anlagen und nur sehr geringer Stromversorgung ist das Leben dort nicht einfach. Die Menschen wohnen dort in Behausungen, die man kaum als Unterkünfte bezeichnen kann. Eine dort ansässige Hilfsorganisation, die bereits seit einiger Zeit von Landsmeerer Bürgern unterstützt wird, hat dort eine Anlaufstelle vor allem für die Kinder errichtet. Die Kinder sollen dort Schulunterricht bekommen. Sie lernen nicht nur lesen und schreiben, sondern z. B. auch etwas über gesunde Ernährung, Hygiene und Gartenarbeit, um das Leben vor Ort zu verbessern und es zu ermöglichen, dass sie in ihrer Heimat bleiben können. Dazu werden auch Gärten angelegt und Gemüse angebaut, dass einer besseren und gesunden Ernährung dienen wird.

Alle Vertreter der Partnerstädte waren sich einig, dass es sich hier um ein Projekt handelt, das die Unterstützung nicht nur nötig hat, sondern auch verdient.

Gerne gebe ich Auskunft zu diesem Projekt und bitte auch um finanzielle Unterstützung, die dann über die Stadt Bergneustadt diesem Projekt zugeführt wird. Man kann sich jederzeit an mich wenden.

Antje Kleine
SPD Stadtverordnete

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