Artikel veröffentlicht am Mittwoch, 27.07.2011

SPD Bergneustadt begrüßt Schulfrieden in NRW und Start der Schuldebatte in Bergneustadt

Auf Initiative der SPD Bergneustadt fand am 21. Juni 2011 in der Aula des Wüllenweber-Gymnasiums eine Informationsveranstaltung zur Zukunft der Schullandschaft in Bergneustadt statt. Wie in einem offenen Brief der SPD an den Bürgermeister gefordert, hatte die Stadt zu dieser Veranstaltung geladen, um einen möglichst breiten politischen Dialog über die Zukunft der Schullandschaft in Bergneustadt anzustoßen. 
SPD Bergneustadt begrüßt Schulfrieden in NRW
Als Experten und Referenten hatte die Stadt den leitenden Ministerialrat Wolfgang Koch des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW geladen, der sachkundig über die Schulform Gemeinschaftsschule informierte, Fragen der Bürgerinnen und Bürgern beantwortete und so Alternativen zur bisherigen Schulstruktur in Bergneustadt aufzeigte. 

Während der Diskussion wurde von allen anwesenden Bürgern und Ratsvertretern insbesondere die hervorragende Arbeit der Bergneustädter Schulen gelobt, jedoch stellte sich ebenfalls heraus, dass aufgrund der rückläufigen Schülerzahlen in Bergneustadt in den nächsten Jahren nach alternativen Schulform Ausschau gehalten werden muss. Der aktuelle Schulentwicklungsplan und die Entwicklung der Schülerzahlen waren einen Tag zuvor im Schulausschuss der Stadt vorgestellt worden. 

Die Diskussion über mögliche Alternativen in der Schullandschaft in Bergneustadt ist mit dieser von der SPD geforderten Informationsveranstaltung nun eröffnet worden.  Gegenwärtig stehen nach geltender Rechtslage für Bergneustadt eine Gesamtschule und eine Sekundarschule als alternative Möglichkeiten offen. Die Gemeinschaftsschule wird nach aktueller landespolitischer Einigung  trotz des vielversprechenden pädagogischen Profils lediglich ein Schulversuch bleiben. Dies ist das Ergebnis des „Schulfriedens“, den die rot-grüne Landesregierung mit der CDU-Opposition ausgehandelt hat. 

Welche Schulform für Bergneustadt nun geeignet zu sein scheint, ein Ersatz für die Hauptschule zu sein, werden der Dialog mit den Bürgern und die politische Diskussion im Stadtrat zeigen. Eine vorrausschauende Diskussion ist angesichts der Entwicklung der Schülerzahlen jedoch von höchster Bedeutung und ist erfreulich, dass der Bürgermeister die Einladung der SPD zu diesem schulpolitischen Dialog angenommen hat. Die SPD fordert daher alle beteiligten Parteien in Bergneustadt auf, sich an der anstehenden Diskussion zur Zukunft der Schulen in Bergneustadt zum Wohle der Schülerinnen und Schüler konstruktiv zu beteiligen.

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