Artikel veröffentlicht am Sonntag, 03.11.2013

SPD Bergneustadt setzt auf Sekundarschule und Wüllenweber-Gymnasium

SchuleDie SPD Bergneustadt hat sich auf einer Mitgliederversammlung und einer Klausurtagung der Stadtratsfraktion auf die Einrichtung einer Sekundarschule in Bergneustadt verständigt. Diese neue Sekundarschule soll an die Stelle von Haupt- und Realschule treten und in enger Zusammenarbeit mit dem Wüllenweber-Gymnasium einen zukunftsweisenden und attraktiven Schulstandort in Bergneustadt sichern. Ferner wurde festgelegt, dass eine Sekundarschule Bergneustadt ein klares technisch-handwerklich-naturwissenschaftliches Schulprofil entwickeln soll und sich so neben dem Wüllenweber-Gymnasium ebenfalls zu einer attraktiven Schule entwickelt. „Die Entscheidung für eine Sekundarschule ist nicht als eine Entscheidung gegen unsere Haupt- und Realschule zu verstehen, aber angesichts drastisch sinkender Schülerzahlen müssen wir uns in Bergneustadt anders aufstellen, um in Zukunft noch zwei erfolgreiche weiterführende Schulen in Bergneustadt sicher anbieten zu können“ war die einhellige Meinung der Vertreter des Schulausschusses.

Die Hauptschule ist von sinkenden Anmeldezahlen leider so stark betroffen, dass sie in Zukunft keine zwei Klassen pro Jahrgang mehr gewährleisten kann. Da Schulen, die nur eine Klasse pro Jahrgang anbieten, nicht zulässig sind, muss die Hauptschule geschlossen werden. Die Schüler, die in der Vergangenheit eigentlich zur Hauptschule gegangen wären, würden in Zukunft auf die Realschule gehen müssen. Zwar hat auch die Realschule bislang mit sinkenden Anmeldezahlen zu kämpfen, jedoch müsste sich die Realschule aufgrund der dann stark veränderten Schülerzusammensetzung grundlegend anders aufstellen. Für diese Herausforderung bietet die Schulform Sekundarschule jedoch deutlich bessere Rahmenbedingungen, da sie als Ganztagsschule konzipiert ist und kleinere Klassen eine bessere Förderung der Schüler gewährleisten sollen. Ferner bietet ein Schulneuaufbau auch die Chance die motivierenden Energien eines Neuanfangs zu entfalten und die Möglichkeiten, erfolgreiche Ideen der bisherigen Haupt- und Realschule zu übernehmen.

Das Wüllenweber-Gymnasium leidet bislang als einzige Bergneustädter Schule nicht unter sinkenden Anmeldezahlen. Hier lässt sich deutlich der Wunsch vieler Eltern nach dem Abitur für ihre Kinder erkennen. Auch hier könnte die Sekundarschule eine sinnvolle Ergänzung zum Abitur nach acht Jahren sein. Durch eine enge Kooperation der Sekundarschule mit dem Wüllenweber-Gymnasium würde gewährleistet, dass auch leistungsstarke Schüler der Sekundarschule nach Abschluss ihrer Schullaufbahn dann in der Oberstufe des Wüllenweber-Gymnasiums ihr Abitur machen können. So hätte man sowohl das Abitur nach acht, als auch das Abitur nach neun Jahren in der städtischen Schullandschaft fest etabliert. Es dürfte also durchaus Hoffnung bestehen, dass in Zukunft nicht mehr knapp ein Viertel der Bergneustädter Schüler nach ihrer Grundschullaufbahn die Gesamtschulen der Nachbargemeinden besuchen, sondern die Bergneustädter Schulen bevorzugen. Der Leitgedanke für die Bergneustädter Schulpolitik muss demnach sein, dass Kinder aus Bergneustadt auch in Bergneustadt zur Schule gehen können, da das Schulangebot ihnen alle Möglichkeiten eröffnet.

Die SPD hätte sich als zweite weiterführende Schule neben dem Wüllenweber-Gymnasium zwar auch eine Gesamtschule vorstellen können, aber diese Entscheidung hätte der Rat vor 30 Jahren treffen müssen und nicht zusehen dürfen, wie Nachbarkommunen diese Gelegenheit mutig ergriffen haben. Um jetzt die Schulen Bergneustadts langfristig sicher aufstellen zu können, bietet die Sekundarschule nun eine neue Möglichkeit eine zukunftssichernde Schulform am Ort einzurichten. Damit diese neue Schule nun ein Erfolg wird, ruft die SPD alle Bürger und politischen Parteien dazu auf, den Entwicklungsprozess einer Sekundarschule konstruktiv zu unterstützen.

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