Artikel veröffentlicht am Dienstag, 23.12.2014

Neustädter SPD setzt dem Frieden ein Denkmal

Friedenseiche

 

Die Neustädter SPD pflanzte in der Grünanlage Talstraße eine Friedenseiche und setzte damit in Bergneustadt dem Frieden ein Denkmal.
„Kriege und Frieden errangen viele Siege. Kriege haben Denkmäler …“, dieses Zitat benutzte Bergneustadts Bürgermeister Wilfried Holberg in seiner Volkstrauertagsrede. Es war für die Neustädter SPD die Initialzündung in der Grünanlage Talstraße im oberen Teil auf der dortigen Freifläche eine „Friedenseiche“ zu pflanzen. Diesen symbolischen Akt hatte die SPD spontan beschlossen und auf dem Schweigemarsch für den Frieden im November auf dem Rathausplatz verkündet.
Bei idealem Pflanzwetter, es regnete und der Boden war matschig und aufgeweicht und auf den Tag genau zum 101. Geburtstag von Willy Brandt pflanzte der Neustädter SPD-Ortsvorsitzende Friedhelm Julius Beucher mit seinen Genossen in historischer Tradition die jetzt vierte Friedenseiche in der Feste. Schon nach dem Deutsch-Französischen Krieg wurden dort 1871 drei Eichen für den Frieden gepflanzt. Diese stehen heute noch am „Deutschen Eck“, im „Schmittenloch“ und auf dem Platz vor dem Heimatmuseum. „Neben den vielen Kriegsdenkmälern soll auch der Frieden ein bisschen sichtbar sein“, so Beucher. „Die Menschen unserer Stadt haben Wurzeln in über hundert Nationen. Wir wollen hier ein Zeichen setzen gegen Krieg, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.“
Bürgermeister Wilfried Holberg meldete sich per sms aus dem Urlaub an all diejenigen Bergneustädter, die sich zum Pflanzen der Friedenseiche getroffen hatten. „Ich freue mich sehr, dass gemeinsam dafür gesorgt wird, dass der Frieden endlich auch ein wahrnehmbares Denkmal erhält und dass Sie sich darum bemühen, einem gesprochenen Wort zu sichtbarer Symbolkraft zu verhelfen.“ Dies erfülle ihn mit Stolz und Dankbarkeit. „Wieder einmal geht eine Botschaft von Bergneustadt aus, die zukunftsweisend, nachhaltig und friedensstiftend ist.“
In ihren kurzen Ansprachen schlossen sich auch Pfarrer Dietrich Schüttler, ev. Kirche, Heinz Kowalski vom NABU Oberberg, der stellvertretende Bürgermeister Dieter Kuxdorf, Peter Rothausen von der katholischen Kirche und Gerhard Jenders von Oberberg ist bunt, nicht braun dem Bürgermeister an.

 

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