Rückenwind für Windkraft

Rückenwind für Windkraft
Windenergie für Bergneustadt: eine große Chance!
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Zukunft ist elektrisch, denn in Zukunft soll mit Strom Autos gefahren, Häuser und Wohnungen geheizt, Rechenzentren betrieben und unsere Industrie mit Energie versorgt werden. Deshalb setzt sich die SPD seit Jahren für den Ausbau erneuerbarer Energien ein.
Im Stadtrat hat sich unsere Fraktion immer wieder für eigene Stadtwerke und mehr Photovoltaik auf
unseren städtischen Gebäuden stark gemacht, damit wir kostengünstigen Strom erzeugen können. Wir unterstützen ebenfalls den Bau von Windenergieanlagen in unserer Stadt.
Die Gründung eigener Stadtwerke haben CDU, UWG, FDP und der Bürgermeister im Stadtrat leider mehrfach verhindert. Hier wurde eine große wirtschaftliche Chance vergeben und die Möglichkeit der direkten politischen Gestaltung der Energiewende vor Ort leichtsinnig aus der Hand gegeben.
Nun nutzen Investoren die Chancen der Energiewende und wollen Windkraftanlagen in Bergneustadt bauen. Von diesen Investitionen wird unsere Stadt einen indirekten Nutzen haben, denn Stadt und Bürgerschaft profitieren wirtschaftlich von der Windkraft durch Gewerbesteuereinnahmen, Pachteinnahmen und finanzieller Beteiligungen aus dem Erneuerbaren Energiegesetz (EEG). Auf diese
Einnahmen sollte Bergneustadt nicht verzichten, denn solide Stadtfinanzen brauchen verlässliche Einnahmequellen.
Was sind die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Vorteile der Energiewende?
Durch den Ausbau erneuerbarer Energien löst sich die deutsche Volkswirtschaft aus der Abhängigkeit fossiler Brennstoffe, denn wenn Energie im eigenen Land günstig produziert wird, muss Energie aus dem Ausland nicht teuer eingekauft werden. Viel Geld, das bislang für fossile Brennstoffe aus unserem Land fließt, bleibt durch erneuerbare Energien in Deutschland.
Gleichzeitig leistet unsere Stadt mit Windkraft einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz, damit auch die nachfolgenden Generationen einen lebenswerten Planeten vorfinden. Der Sommer 2026 wird als ein weiterer Rekordsommer mit extremer Dürre in die Geschichtsbücher eingehen. Wir haben die Technik gegen die Klimakatastrophe: wir müssen sie nur nutzen.
Das sind wir unseren Kindern und Enkeln schuldig.
Die Energiewende ist zudem ein sozialpolitisches Projekt, denn von günstiger Energie haben alle Menschen einen Vorteil. Der Strombedarf wird in Zukunft steigen und daher brauchen wir dringend mehr erneuerbare Energien, damit die Preise für Strom gesamtgesellschaftlich tragbar bleiben. Folglich muss die Energiewende von der gesamten Gesellschaft gemeinsam getragen werden. Alle Städte und Gemeinden sollen deshalb ihre Beiträge leisten, damit unser Land saubere Energie nachhaltig für alle produzieren kann. Wir wollen, dass Bergneustadt dabei ist!
Die Energiewende hat jedoch nicht nur Unterstützer, sondern auch Kritiker. Eine kritische Auseinandersetzung über die Energiepolitik eines Landes gehört zur Demokratie dazu. Wichtig ist allerdings, dass hier sachlich und seriös argumentiert wird.
In der Diskussion stehen nun auch Behauptungen von Gegnern der Windkraft, die irreführend oder schlicht falsch sind und darauf abzielen, Ängste zu schüren, um Stimmung gegen die Nutzung von Windkraft in unserer Stadt zu machen.
Behauptungen der Gegner (Gegenwind) haben wir geprüft und Argumenten (Rückenwind) gegenübergestellt, welche die Nutzung von Windenergie in unserer Stadt klar befürworten:
Gegenwind: „Deutschland hat bereits zu viel Photovoltaik- und Windkraftanlagen installiert“.
Rückenwind: Die Aussage „Deutschland hat zu viel erneuerbare Energien ausgebaut“ ist mehr als irreführend, da diese Behauptung sowohl den steigenden Energiebedarf in der Zukunft, als auch die politischen Ziele der Energiewende, den Klimaschutz und die Klimaneutralität, verschweigt. Der Strombedarf wird in Zukunft deutlich höher liegen, denn es ist absehbar, dass höherer Strombedarf für Elektroautos, Wärmepumpen, Rechenzentren und Industrie zu erwarten ist.
Ein steigender Energiebedarf führt zu steigenden Preisen für Energie, wenn das Angebot an Energie nicht ausgeweitet wird. Der Ausbau der Energieproduktion ist das beste Mittel für günstigen Strom und damit auch aus sozialen Gründen sinnvoll.
Das Argument, dass Deutschland schon „zu viel" erneuerbare Energien ausgebaut hätte, ist daher abwegig. Nicht nur für die Industrie und für unseren Wohlstand ist der Ausbau erneuerbarer Energien
wichtig, sondern auch aus Gründen des Klimaschutzes.
Arbeiten des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme und Veröffentlichungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft gehen davon aus, dass in Deutschland die Photovoltaik insgesamt auf wenigstens 400 Gigawatt (GW) ausgebaut werden muss (Stand 2026 etwa 120 GW) und die Windenergie auf wenigstens 230 GW an Land und 70 GW auf See (Stand 2026 etwa 70 GW an Land und 10 GW auf See). Der von der Gegenwind-Initiative dargestellte Leistungsbedarf von 200 GW, bleibt also deutlich hinter der tatsächlich benötigten elektrischen Leistung zurück.
Gegenwind: „Es gibt nicht genug Speicher für erneuerbare Energien in Deutschland.“
Rückenwind: Diese Behauptung geht davon aus, dass unsere Wirtschaft keinem Wandel unterliegt. Der Ausbau von Speicherkapazitäten ist gegenwärtig ein bedeutendes Investitionsprojekt in der Energiewirtschaft. Ebenfalls sind im privaten Wohnbereich Speicherkapazitäten in den letzten Jahren erheblich ausgebaut worden um Solarstrom „rund um die Uhr“ nutzen zu können. Ein großer Teil der Energiespeicher wird übrigens in E-PKWs eingebaut sein. Bereits heute beträgt der Marktanteil von Elektroautos bei Neuzulassungen in Deutschland gut 25 %. Ferner ist es das Ziel, durch intelligente Stromnetze (Smart Grids) den Strom dann und dort günstig verfügbar zu machen, wenn er gebraucht wird. Durch diese Technik sollen Energieerzeugung, Verbrauch und Speicherung intelligent aufeinander abgestimmt werden.
Gegenwind: „Windkraftanlagen sind ähnlich laut wie eine Motorsäge.“
Rückenwind: Allein der Vergleich zwischen einer Windkraftanlage und Motorsägen ist seltsam, denn es sollte klar sein, dass es wesentliche Unterschiede zwischen den Geräuschen von Windkraftanlagen (Rauschen) und Motorsägen (Sägen) gibt.
Selbstverständlich erzeugt eine Windkraftanlage Geräusche. Das Geräusch in einer Lautstärke von (105-107 dB) entsteht jedoch direkt an der Anlage selbst. Ab einer Distanz von 250 m fällt die Lautstärke bereits auf gut 45 dB. Zum Vergleich: 45 dB entsprechen einer leisen bis mäßigen Lautstärke, vergleichbar mit einem ruhigen Wohnviertel, einem leisen Kühlschrank, den üblichen Geräuschen in einer Wohnung oder einem rauschenden Wald bei Wind. Bei Windstärke rauscht der Wald also schon so laut wie ein Windrad selbst. Die Wohngebäude unserer Bürger liegen deutlich weiter entfernt von den geplanten Windanlagen, so dass von einer wahrnehmbaren Lautstärke der Windräder nicht auszugehen ist. Bei der Planung von Windkraftanlagen muss grundsätzlich ein Schallgutachten erstellt werden und nur bei Einhaltung der gesetzlichen Richtwerte ist eine Anlage genehmigungsfähig.
Richtwerte für reine Wohngebiete liegen z.B. bei 50 dB am Tag und bei 35 dB in der Nacht. Eine dauerhafte Lärmbelästigung in Bergneustadt liegt laut Lärmaktionsplan der Stadt übrigens direkt an der B 55 vor. Dort haben unsere Bürger eine tatsächliche Lärmbelastung ab 55 dB direkt an ihrem Wohnhaus. Eine tatsächliche Lärmbelästigung von Anwohnern, die ungerechtfertigter Weise Windkraftanlagen unterstellt wird, gilt für mehr als 2500 Bürger unserer Stadt real das ganze Jahr aufgrund von Lärm durch den Straßenverkehr.
Gegenwind: „Wenn Windräder verhindert werden, wird Infraschall über Bergneustadt verhindert.“
Rückenwind: Infraschall bedeutet wörtlich „Unterschall“ und beschreibt Schallwellen, deren Frequenz so niedrig ist, dass sie unterhalb des menschlichen Hörvermögens liegen (unter ca. 16 bis 20 Hertz). nfraschall ist in der Umwelt allgegenwärtig, jedoch hören Menschen Infraschall nicht, da menschliche Ohren Infraschall eben gar nicht hören können. Windräder erzeugen Infraschall, wie z.B. Autos, Heizungen und alltägliche elektrische Geräte auch. Bei Autofahrten liegen Messwerte von Infraschall beispielsweise deutlich über den Messwerten von Windrädern. Aus nachvollziehbaren Gründen käme aber niemand auf die Idee, Autos aufgrund von Infraschall in Frage zu stellen. Es gibt folglich keinen wissenschaftlichen Zusammenhang zwischen von Windrädern erzeugtem Infraschall und menschlicher Gesundheit.
Gegenwind: „Windräder werden einem „großen Teil“ von Bergneustadt Schlagschatten geben.“
Rückenwind: Schlagschatten bezeichnet den Schattenwurf bei rotierenden Rotorblättern von Windkraftanlagen bei direkter Sonneneinstrahlung. Der Schattenwurf eines Windrades hängt, wie bei allen anderen Gegenständen auch, vom Sonnenstand ab, der sich durch seinen Standort, die Tageszeit und die Jahreszeit ändert. Einen dauerhaften Schattenwurf durch Windräder für „große Teile von Bergneustadt“ anzunehmen ist unrealistisch, denn für die geplanten Windanlagen sind Abstände zur Wohnbebauung von mindestens 700 Metern vorgesehen. Ein längerer Schattenwurf eines Windrades ist besonders bei flachstehender Sonne bei Sonnenaufgang und bei Sonnenuntergang zu erwarten. Ein dauerhafter Schattenwurf auf Wohnbebauung ist jedoch ausgeschlossen.
Die zulässigen Grenzen für Schattenwurf von Windkraftanlagen liegen im Sinne des Bundesimmissionsschutzgesetzes bei maximal 30 Minuten pro Tag und höchstens 30 Stunden pro Jahr für Wohngebäude. Die Berechnung des Schattenwurfs von Windkraftanlagen ist außerdem ein entscheidender Teil des Genehmigungsverfahrens. Ein Überschreiten der genannten Grenzwerte ist nicht zu erwarten. Sollten Grenzwerte tatsächlich einmal überschritten werden, muss der Anlagenbetreiber die Windkraftanlagen zeitweise abstellen, damit die Grenzwerte eingehalten werden.
Gegenwind: „Beim Bau der Windräder wird es Großbaustellen mit 50.000 LKW Fahrten geben.“
Rückenwind: Diese Aussage ist höchst spekulativ, aber als unrealistisch zu bewerten. Eine größere Anlage (Windpark Olpe) wird in der Nähe der Autobahn 4 gebaut. Hier lohnt sich der Vergleich: „Für die Errichtung des Windparks [von insgesamt 7 Windrädern] sind insgesamt rund 6.500 Lkw- Transporte erforderlich. Das Transportaufkommen verteilt sich über einen Zeitraum von etwa 18 Monaten. Den größten Anteil machen Schotterlieferungen aus: Zwischen Juli und Dezember 2026 werden rund 120.000 Tonnen Schotter zu den Baustellen gebracht. Hinzu kommen Betontransporte, Lieferungen von Baustoffen und Baugeräten sowie Schwertransporte für die großen Anlagenkomponenten bis ins Jahr 2027. Dadurch wird es in den kommenden Monaten zeitweise zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen, insbesondere entlang der Zufahrtsstrecken.“
Gegenwind: „Durch die Verhinderung von Windrädern werden Subventionen verhindert.“
Rückenwind: Mit dieser irreführenden Aussage soll der Eindruck geweckt werden, dass die Bürger unserer Stadt direkt die geplanten Windanlagen subventionieren würden. Hier werden die Finanzhilfen im Rahmen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) bewusst falsch dargestellt. Nicht der Bau einzelner Windkraftanlagen wird durch das EEG subventioniert, sondern die Produktion erneuerbarer Energien insgesamt wird durch garantierte Festpreise mittels Marktprämien gefördert. Auf diese Weise werden Investitionen in die Produktionsanlagen für erneuerbare Energien besser planbar. Die Subventionierung von erneuerbaren Energien erfolgt dabei unabhängig davon, wo Windräder stehen.
Wenn Windräder also nicht in Bergneustadt gebaut werden, wäre der wesentliche Unterschied, dass wir als Steuerzahler die Subventionen für Windräder an anderen Orten bezahlen und wir als Stadt von diesen Anlagen keinen Nutzen aus einer Beteiligung der Einnahmen hätten. Eine Verhinderung des Baus der Anlagen wäre für die Stadt daher das schlechtere Geschäft.
Energie wurde in Deutschland in der Vergangenheit übrigens immer schon subventioniert, da eine verlässliche Energiewirtschaft für eine Industrienation unverzichtbar ist. Atomkraft und Kohle sind in der Vergangenheit grundsätzlich auch subventioniert worden, damit diese Formen der Energiegewinnung überhaupt betrieben werden konnten. Ohne staatliche Subventionen und Bürgschaften wären Atomkraftwerke in Deutschland gar nicht erst gebaut worden. Nach Aussagen des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) wurden zwischen 1970 und 2016 fossile Energien (Steinkohle, Atomkraft und Braunkohle) mit mehr als 650 Milliarden € gefördert. Kosten für das Klima, Umwelt und Gesundheit sind in dieser Berechnung noch gar nicht enthalten. Die sogenannten „Ewigkeitskosten", wie das Abpumpen von Grubenwasser im Ruhrgebiet und die perspektivisch anstehenden Kosten von atomaren Endlagern, sind bislang noch nicht kalkulierbar.
Gegenwind: „Erneuerbare Energien sind teuer.“
Rückenwind: Entgegen aller Behauptungen gegen erneuerbare Energiequellen sind Windenergie und Photovoltaik bei der Stromerzeugung mit großem Abstand am günstigsten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Wind und Sonne stehen kostenlos zur Verfügung. Im Gegensatz zur Stromgewinnung aus Kohle, Gas oder Uran fallen bei der Erzeugung von Wind- und Solarenergie keine fortlaufenden Ausgaben für Rohstoffimporte an. Außerdem sind Windkraftanlagen und Solarmodule in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden und durch technischen Fortschritt wurden Anlagen für Wind- und Solarenergie sogar noch effizienter.
Gegenwind: „Durch Windräder werden die Erholungsgebiete um Bergneustadt herum geschädigt.“
Rückenwind: Grundsätzlich ist jede bauliche Maßnahme ein Eingriff in die Natur. Dies ist beim Bau von Windkraftanlagen nicht anders. Verglichen mit Atomkraftwerken, Kohlekraftwerken, Gaskraftwerken und Tagebaugebieten sind für uns Windkraftanlagen allerdings der mildere Eingriff in die Natur. Wir sind daher nicht der Auffassung, dass die Nutzung von Windkraft die Qualität unserer Erholungsgebiete in Bergneustadt dauerhaft schädigen wird. Wir machen uns dagegen mehr Sorgen über den Klimawandel, der durch Dürre und Hitze unsere Wälder bereits erkennbar geschädigt hat. Aus Gründen des Klimaschutzes und des Umweltschutzes ist der Ausbau erneuerbarer Energien daher zu befürworten.
Gegenwind: „Durch Windräder verlieren Immobilien an Wert.“
Rückenwind: Ein Zusammenhang zwischen dem Bau von Windkraftanlagen und Immobilienpreisen ist nicht bekannt. Der Rhein-Hunsrück-Kreis gilt z.B. als Musterbeispiel für eine gelungene Energiewende. Hier wurde konsequent auf den Ausbau erneuerbarer Energien und insbesondere den Ausbau von Windkraft gesetzt. Ein Verfall von Immobilienpreisen ist dort nicht festzustellen. Ein anderer Effekt ist viel entscheidender: Wenn Gemeinden und Städte die Energiewende aktiv mitgestalten und so kommunale Einnahmen steigern, ist es möglich, die Steuerlast für die Bürger schaft zu senken. Dies ist gerade für Bergneustadt mit seiner hohen Grundsteuer ein wichtiges politisches Ziel. Eine niedrigere Besteuerung würde sich positiv auf die Finanzen unserer Bürger und die Immobilienwerte in unserer Stadt auswirken. Davon hätten alle Bürger einen Vorteil.
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die oben dargestellten Behauptungen der Kritiker von Windkraft in Bergneustadt halten einer realistischen Überprüfung nicht stand. Unser Eindruck ist, dass bei einer Gegnerschaft von Windkraft in Bergneustadt vor allen Dingen persönliche Gründe von Bedeutung sind.
Selbstverständlich hat jeder Bürger das Recht gegen Windräder zu sein. Gegner der Windkraft sollten
den Bürgern dann aber auch sagen, dass sie in Zukunft weiter teures Öl, teures Gas und teuren
Strom werden kaufen müssen.
Wir als politische Partei und als Fraktion im Stadtrat müssen allerdings das Wohl unserer Bürger insgesamt im Blick haben und unserer Auffassung nach überwiegen die Vorteile einer erfolgreichen Energiewende deutlich.
Aufgrund der oben angeführten Gründe sind wir in der SPD-Fraktion der Auffassung, dass ein Ausbau der Windkraft für Bergneustadt große Vorteile bringen kann. Daher unterstützen wir als SPD das Vorhaben.
Wir sind weiter der Auffassung, dass auf dem Hackenberg nicht nur drei, sondern vier Windräder gebaut werden sollten. Hier müssten wir als Stadt noch entsprechendes Planungsrecht schaffen. Ziel sollte es sein, dass wir als Stadt wenigstens hier eine Anlage selbst betreiben können und dann eben auch die Erträge erwirtschaften. Diese Erträge kämen dann der Stadt und damit der Bürgerschaft insgesamt zugute.
Aufgrund der zahlreichen Vorteile erneuerbarer Energien bitten wir Sie, liebe Mitbürgerinnen und liebe Mitbürger, den Bau von Windkraftanlagen in Bergneustadt ebenfalls zu unterstützen.
Herzliche Grüße
Ihre SPD Bergneustadt
