Wieder Friedensmarsch in Bergneustadt

Wieder Friedensmarsch in Bergneustadt
Weit über 100 Bürgerinnen und Bürger waren dem Aufruf der Neustädter SPD und Bündnis 90/Die Grünen zum traditionell gewordenen Friedensmarsch in Bergneustadt gefolgt.
Vom Rathausplatz startete am frühen Abend der Demonstrationszug, der sich hinter dem Banner von „Oberberg ist bunt, nicht braun“ versammelt hatte über die Kölner Straße in die Druchtemicke, durch die Altstadt zurück zum Rathaus.
Bei der anschließenden Kundgebung sprachen u.a. die Landtagskandidaten Dr. Christian Hannes (SPD) und Dr. Julian Münster (Grüne) sowie Gerhard Jenders, Achim Haas, Josephine Schulz und Daniel Grütz.
Alle Redenden hoben die Wichtigkeit des öffentlichen Eintretens für den Frieden in aller Welt aber auch für den inneren Frieden in unserem eigenen Land hervor. Zudem warnten sie einhellig vor den Gefahren, die von Demokratie- und Menschenfeindlichlichkeit ausgingen. Ein Zusammenleben, dass oft von Hass, Diffamierung, Häme und Lügen bestimmt werde sei nicht überlebensfähig für eine intakte Gesellschaft.
Für die musikalische Untermalung sorgten einmal mehr das Trio Ute, Friedemann und Eberhard Rink mit einfühlsamen Tönen. Gemeinsam sangen die Demonstranten zum Abschluss gemeinsam das international bekannteste Friedenslied „We shall overcome“.
Versammlungsleiter Friedhelm Julius Beucher dankte der Polizei und den Ordnungskräften für den gewohnt sicheren Ablauf der Veranstaltung und erinnerte erneut an das immer noch unumstößliche Wort von Willy Brandt „Ohne Frieden ist alles nichts“; diesen Inhalten fühle sich die deutsche Sozialdemokratie seit 1863 verpflichtet.

